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Wellness-Woche in Slowenien

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Ruth Scheu und Alpstein Touristik boten eine Reise nach Portoroz in Slowenien an. Wellness und Aqua-Fitness standen im Zentrum dieser Woche.

toggenburg. Am Montagmorgen um 5.30 Uhr stiegen die ersten Mitreisenden in Rickenbach in den Car. Der Chauffeur Gebhard Sutter und die Reisebegleiterin Elisabeth Kis sammelten die weiteren Wellness-Fans in Bazenheid, Bütschwil, Wattwil, Ebnat-Kappel, Neu St. Johann, Nesslau und Unterwasser ein. Mit Kaffee, frischen Gipfeli und den wohltuenden Zwischenhalten wurde die abwechslungsreiche, lange Carfahrt über Chiasso, Milano, Bergamo, Verona, Triest und Koper nach Portoroz unterbrochen. Am nächsten Morgen, früh um 7.30 Uhr, sahen sich die Mitreisenden wieder im herrlichen Erlebnisbad des Hotels Bernardin Histrion. Die kompetente Leiterin Ruth Scheu führte ihre Gruppe wie jeden Morgen schwungvoll und sehr motivierend durchs Aqua-Fitness. Hungrig stürzte diese sich anschliessend auf das reichhaltige Frühstücksbuffett.

Tagsüber standen verschiedene Angebote zur Auswahl, wie die wunderschöne Fahrt nach Kroatien, der Besuch der imposanten Grotte Skosijan oder die lustige Schifffahrt nach Isola. Es blieb noch genügend Zeit zum Ausruhen, Sünnele, Baden im Meer, Geniessen im Sprudelbad oder für die Spaziergänge dem Meer entlang ins malerische Dörfchen Piran oder in die Stadt Portoroz. Fachkundig wurden die Reisenden von Ruth Scheu ins Nord-Walking eingeführt. Mit lockerem und rassigem Schritt zog jeweils eine wanderfreudige Schar über Stock und Stein durch die herrliche Landschaft.

Sehr temperamentvoll leitete Ruth Scheu jeden Abend im geheizten Meerwasser die Aqua-Gymnastik. Die Abschiedsparty am letzten Abend wurde im Wasser mit einem Pfirsichsaft-Champagner-Aperitif gekrönt, gestiftet vom Chauffeur Gebhard Sutter. Je nach Bedürfnis gestaltete sich jeder die Abende mit einem Besuch der Piano-Bar oder im Restaurant mit Musik und Tanz oder mit einem Spaziergang am Meer. Die ruhige Carfahrt heimwärts und das gute Miteinander mit viel Gelächter erleichterte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Abschied vom Meer. Die wohltuenden Stunden im Meerwasser mit viel Bewegung werden jedem und jeder noch lange in bester Erinnerung bleiben. Auf Wiedersehen-Nasvidenje. kg.

Stress – Zeichen unserer Zeit?

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Auch dieses Jahr lädt die Eltern- und Erwachsenenbildung zu einer Vortragsreihe ein. Diesmal stehen die Referate unter dem Titel «Stress, Überforderung, Krankheit – Zeichen unserer Zeit?». Der erste Vortrag findet am Mittwoch, 7. November, statt. Er wird gehalten von Margareta Keller, lic. phil. Psychologin, St. Gallen. Ihr Referat steht unter dem Titel «Burnout – Verlust von Energie und Lebensfreude – Was gibt uns neue Kraft?». Eine Woche später, am Mittwoch, 14. November, spricht der Arzt François van der Linde vom kantonalen Gesundheitsdepartement, zum Thema «Stressbedingte Gesundheitsstörungen – Einbildung oder Realität?» Am Montag, 19. November, wird schliesslich der Goldacher Heilpraktiker Remo Singer praktische Hinweise geben, wie Stress verhindert und abgebaut werden kann. Alle Vorträge finden im Pfarreizentrum Andwil statt und beginnen um 20 Uhr. Die Vortragsabende sind öffentlich, der Eintritt frei.mb.

Sich auf Skisaison vorbereiten

waldkirch. Der Herbst ist da, bald wird wohl auch der Winter kommen. Zeit also, sich auf die Skisaison vorzubereiten. Der Skiclub Tannenberg, der TSV Tannenberg und die SVK-Turnerinnen laden deshalb wieder zur Skigymnastik ein. Die Gymnastikstunden beginnen morgen Dienstag und finden jeden Dienstag in der Turnhalle Breite von 19 bis 20 Uhr statt und werden geleitet von Irene Scheiwiller. Pro Lektion wird ein Unkostenbeitrag von sieben Franken, von Jugendlichen bis 18 Jahren ein solcher von fünf Franken erhoben.mb.

Andwil- Gebetsgruppe «Erneuerung aus dem Geist Gottes», Leitung: Josy Lichtensteiger-Küng, Kirchgemeinde Andwil-Arnegg, 19.00, Chorraum der Kirche- Bibelgruppe, Leitung: Pia Zeller-Eberle, Kirchgemeinde Andwil-Arnegg, 20.00, AlterssiedlungArnegg Muki-Turnen, 10.00-11.00, MehrzweckgebäudeWaldkirch- Jassnachmittag, Pro Senectute, 13.30, Parreiheim- Bibliothek, 15.30-18.00, Oberstufenzentrum BüntAndwil- Bibelgruppe, Leitung: Pfarrer Heinrich Bischof, Kirchgemeinde Andwil-Arnegg, 20.15, Otmar-Treff- Seniorenturnen in der kleinen, Fitness und Gymnastik in der grossen Halle, Männerriege Andwil-Arnegg, 20.15, Turnhalle EbnetArnegg Känguruh-Treff, Junge Mütter Andwil-Arnegg, 14.30, Mehrzweckgebäude, (Auskunft Tel. 385 18 05)Bernhardzell- Muki-Turnen, 9.15-10.15, Turnhalle- Pfarreibibliothek, 15.15-16.30, PfarreiheimWaldkirch- Wellness-Walking-Treff, Leitung: Heidi Kreienbühl, 9.00, Schulhaus Breite- Skigymnastik, Fitness, Kondition für jedermann, Skilub Tannenberg, TSV, SVKT-Turnerinnen, 19.00-20.00, Turnhalle Breite- Rückenturnen, TSV, SVKT, Skiklub, 20.00-21.00, Turnhalle Breite

Sport kann so komisch sein

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Ein Höhepunkt an den Thurgauer Theater Tagen war das neue Programm «Foolposition» von Olli Hauenstein, in dem der bekannte Clown zum vielseitigen Sportler wird.

Sirnach – Der international bekannte Clown Olli Hauenstein hat sich vor ein paar Jahren in Sommeri niedergelassen, in dessen Ruhe er gern zurückkehrt nach seinen Tourneen durch Europa und auf anderen Kontinenten. Hier erarbeitet er sich seine Programme und erprobt dann seine neuen Nummern zuerst einmal in unserer Region, wie jetzt auch sein neues Stück «Foolposition». Wenn es ihm gelingt, die nüchternen Thurgauer Leute aus ihrer Reserve zu locken, dann kann ihm auch an anderen Orten der Lacherfolg sicher sein.

Es ist ihm an diesem Abend mühelos gelungen, seine Fangemeinde an seinem Fitness- und Sportprogramm teilnehmen zu lassen, das mit hinterhältigen Anspielungen auf die unbedingt geforderte Sportlichkeit unserer Gesellschaft zielt. Das fängt an mit dem täglich zu absolvierenden Fitnessprogramm, den folterähnlichen Quälereien an Maschinen, nur um das Körpergewicht reduzieren zu können. Erst unter der abschliessenden Dusche ist es dann erlaubt, von wirklichen sportlichen Erfolgen zu träumen, etwa als Fackelläufer das olympische Feuer zu entzünden und sich später im Wettkampf Gold zu holen, «oder Euro», wie der angehende Sportler Olli dazwischenruft.

Sieger und Verlierer

Nun gibt es kein Halten mehr, Olli hat tapfer trainiert und sich auf Vordermann gebracht. Er stürzt sich als Velorennfahrer auf eine Berg- und Talfahrt, nimmt auch einen Sturz in Kauf und steht zum Schluss doch auf dem Siegerpodest, wobei er sich ständig im roten Trikot verheddert. Dann verwandelt er sich in einen Läufer, der ob der nicht enden wollenden Landeshymne in Tränen ausbricht. Fast übergangslos steht er danach als Goali im Tor. Weil das Spiel so einseitig verläuft, ruft er schnell per Natel seine Mami an – und prompt landet der Ball bei ihm im Tor.
Dieser Misserfolg verleitet Olli dazu, nun als jugendliches Nachwuchstalent im Tennis aufzutreten, versehen mit einem riesigen Racket und Luftballons als Bällen, die er ungeniert ins Publikum schlägt.

Lachen ist auch ein Sport

So steigert sich Olli Hauenstein von Sportart zu Sportart in seinen clownesken Einfällen auf den alles entscheidenden Boxkampf hin. Er, der schmächtige Juniorenmeister aus Amriswil muss gegen den schwergewichtigen Russen Iwanow Kaputnik antreten. Das kann ja nicht gut gehen.

Vor allem, da er sich einen Trainer aus dem Publikum geholt hat, der ihn viel zu wenig antreibt. Aber das Gute muss siegen, selbst im Sport. Der Applaus ist Olli in jedem Fall sicher, zumindest als durchtrainiertem Clown. Aber auch für seine Verwandlungskunst und den Einsatz seiner einfachen Requisiten, die unter seinen Händen ein erstaunliches Eigenleben bekommen: der Drahtkleiderbügel wird zur Lenkstange des Rennvelos, der Duschkopf zum Mikrofon, seine Jockey-Jacke zum Schachbrett und der umgekehrte Barhocker zum Golfwägelchen. Geschickt verbindet er die isoliert daherkommenden Sportnummern durch die ständig wiederkehrende Unterbrecher-Werbung, die zugleich die Verbandelung von Sport und Geschäft aufs Korn nimmt. Wer jetzt nicht überzeugt wurde, Sport treiben zu müssen, sehe sich wenigstens Ollis Programm an – und lache sich gesund!

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